Allgemein, Shortys

Lebendig ertrinken

Ich fühle mich, als ob ich lebendig ertrinken

und der Sauerstoff zum Atmen fehlen würde.

So als ob ich Platzangst im Freien hätte.

Plötzlich eingeengt in einem Universum,

dass die Größe einer Stecknadel  angenommen hat.

Die Luft wird immer dünner.

Der Platz enger.

Wie erstarrt stehe ich da.

Komme nicht mehr weiter.

Meine Hände werden eiskalt.

Gesichtslose Personen gehen an mir vorbei.

Gehen unter in der Masse.

Fühle mich wie eine Pflanze im Schatten,

die Sonne und Wärme braucht.

Ein Kloß bildet sich in meiner Kehle.

Wie ein Stein auf der Brust.

Der mich am Weitermachen hindert.

Will wieder atmen

und unbeschwert lachen können.

© Sara Pepe

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